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Was die AfD mit „Remigration“ meint

Was die AfD mit „Remigration“ meint

politico.eu 26.08.2026 14:12 7 views
Die Forderung nach millionenfacher „Remigration“ prägt die Politik der AfD. Migrationsforscher Gerald Knaus erklärt im Gespräch mit Pauline von Pezold und Frederik Schindler, warum diese Pläne eklatant gegen die Menschen

Die Forderung nach millionenfacher „Remigration“ prägt die Politik der AfD. Migrationsforscher Gerald Knaus erklärt im Gespräch mit Pauline von Pezold und Frederik Schindler, warum diese Pläne eklatant gegen die Menschenwürde verstoßen. Die Partei nutze dabei nach außen gezielt eine verharmlosende Doppelmoral.

Knaus warnt eindringlich vor den internationalen Vorbildern der Partei, etwa den massenhaften Deportationsplänen aus dem Umfeld von Donald Trump. Die völkische Sprache von Politikern wie Björn Höcke erinnere zudem stark an die NPD und die fatalen Jugoslawienkriege der 90er-Jahre. Um ihre extremen Pläne rechtlich überhaupt umsetzen zu können, müsste Deutschland laut Knaus aus der EU und sämtlichen Menschenrechtsabkommen austreten.

Die AfD nehme den völligen Zusammenbruch des Systems der Bundesrepublik dafür ganz bewusst in Kauf. Gerald Knaus war 2016 Mitinitiator und -aushandler des Flüchtlingspakts zwischen der Türkei und der EU. Er ist Mitgründer und Vorsitzender der Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative.

Im vergangenen Jahr ist sein Buch „Welches Europa brauchen wir? Ein politisches Wunder und wie wir es vor seinen Feinden schützen“ erschienen. Das Buch “Höcke – Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht.

Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker“ ist im Verlag Herder erschienen. „Inside AfD“ ist der POLITICO-Podcast über die umstrittenste Partei des Landes. Trotz Radikalisierung und Beobachtung durch den Verfassungsschutz wächst die AfD weiter. Was treibt ihre Anhänger, Strategen und Gegner an?

Wie funktioniert das Innenleben der Partei? Und was bedeutet ihr Aufstieg für das politische System Deutschlands? Antworten liefern immer mittwochs Pauline von Pezold von POLITICO und Frederik Schindler von WELT — unaufgeregt, aber kritisch.

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